Nicht genug, dass ich nicht eh schon zur Melancholie neige, zu Depressionen auch, war 12/13 der finsterste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ich hatte Freitag Geburtstag und obwohl ich anfangs in Null Bock Stimmung war; Freitag und Samstag waren die absolut schönsten Tage in diesem Jahr. Mittagessen mit der Familie bla bla Langweilig. Das schönste war der Abend, verbracht mit Luis und ein wenig Suff, jeder Menge Kippen, Vervollständigung der 100 Bilder im Fotoautomat, Hälfte erreicht. Bei Luis gepennt. Ich glaube zu 2. wird einem erstmal egal wie eng es auf einer Matratze ist. Ist nunmal zu 2. einfach irgendwie gemütlich, also. Morgendliche Kippe, Croissants, Frühstücksbacon, zu Urban Outfitters, sich über die Bücher krank lachen und sie trotzdem lesen. 40 Chicken Nuggets, Warschauer Straße.
Und da fängt's irgendwie an. Die ganze Trauer, die pessimistischen Gedanken. Wenn man zu zweit in der S-Bahn sitzt, aus dem Fenster auf die Spree blickt und einem die Sonne ins Gesicht strahlt, dazu Paul Kalkbrenner hört, man weiß dass das Wochenende verlängert ist - fällt alles weg.
Warschauer Straße, in der Sonne über die Oberbaumbrücke, auf die schönste Streetart von Blu blicken. Schlesisches Tor, irgendwie vervollständigen sich die "100 Bilder mit dir im Fotoautomat" immer mehr und ich kann mir irgendwie keine andere Stadt vorstellen, die ich so sehr liebe. Ich bin genauso wenig die geborene Autorin wie vor Monaten, aber whatever.
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